LE NOUVEAU CINÉMA SUISSE - LES DROITS HUMAINS AU CINÉMA

 

Bereits das zweite Mal öffnet das Filmpodium Biel/Bienne ein Fenster zum Genfer Festival du Film et Forum international sur les droits humains. Daneben sind neue Schweizer Filme im Programm. Auf unserem Kinopodium eingeladen sind die Regisseure Daniel Schweizer und Lisa Blatter sowie Vertreter des Festivals FIFDH und von Amnesty International.


Das FIFDH ist das weltweit wichtigste Filmfestival über Menschenrechte und findet Anfang März parallel zur Hauptsession des UN-Menschenrechtsrat in Genf statt. Aus der Selektion documentaires de création zeigen wir I AM NOT YOUR NEGRO von Raoul Peck, auch für den Oscar 2017 nominiert.

 

Am Freitag 24.3. findet in Anwesenheit der VertreterInnen des Festivals die Eröffnung des Fensters statt. Weiter wird am Dienstag 28.3. der Film TRADING PARADISE gezeigt, mit anschliessender Diskussion mit dem Regisseur Daniel Schweizer zur weltweiten Verantwortung von Schweizer Konzernen. Der Film TADMOR und THE WAR SHOW erzählen vom Krieg in Syrien, wozu am Montag 3.4. eine Podiumsdiskussion mit Reto Rufer von Amnesty international stattfinden wird. Abgerundet wird das Programm mit THE IDOL, der echten Geschichte des Sängers Mohammad Assaf, der den Gazastreifen verliess, um in Ägypten die palästinensische Voice bei Arab Idol zu werden.


Unten den neuen Schweizer Filmen haben wir das zeitgenössische Drama MARIJA ausgewählt, welches auch im Rennen für den Schweizer Filmpreis ist. In ZAUNKÖNIG – TAGEBUCH EINER FREUNDSCHAFT erzählt der Regisseur Ivo Zen mittels des Tagebuchs seines verstorbenen Freundes die Geschichte seiner Generation. Am Osterwochenende werden der in den mystischen Landschaften Kanadas inszenierte Thriller MISÉRICORDE und der Dokumentarfilm FRAGMENTS DU PARADIS über das Leben nach dem Tod gezeigt.

 

Am Freitag 21.3. um 20h30 präsentiert die Regisseurin Lisa Blatter ihren frischen Film SKIZZEN VON LOU. Schliesslich ist der Dokumentarfilm DEMI-VIE À FUKUSHIMA geplant, welcher uns nach Fukushima bringt, wo die monströsen Konsequenzen des Kernkraftunfalls von 2011 noch immer greifbar sind.